Umgang mit Konflikten im Ausbildungsbetrieb

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, so pflegt es der Volksmund zu sagen – solange sich jemand in einer Ausbildung befindet, muss er einige Mühen auf sich nehmen und in seinen Ansprüchen bescheiden sein. Derartigen Erwartungen müssen sich einige Auszubildende stellen.

An der Staatlichen Berufsschule I wollen wir wissen, wie es den Auszubildenden in ihrem Ausbildungsbetrieb ergeht.

  • Kommen sie gut mit ihren Kollegen/innen und Vorgesetzten aus?
  • Welche Gefühle haben sie, wenn sie an ihre Arbeit denken?
  • Gehen sie gerne in den Betrieb oder sind sie kurz davor abzubrechen?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Jugendsozialarbeit im Rahmen einer Unterrichtseinheit in verschiedenen Fachklassen. Dabei soll den Schüler/innen die Zeit und der Raum zur Verfügung gestellt werden, ihre eigene Entwicklung in der Ausbildung zu reflektieren. Auf diese Art kommen die Mitschüler/innen ins Gespräch und können sich gegenseitig über Themen austauschen, die sie bewegen. Angeleitet durch die Jugendsozialarbeiterin sollen die jungen Menschen hinsichtlich ihrer eigenen Selbstfürsorge sensibilisert werden und Lösungsansätze für mögliche Probleme entwickeln. Daneben kann für einzelne Schüler/innen die Hemmschwelle gesenkt werden, sich im Rahmen der Einzelfallberatung an die Jugendsozialarbeiterin zu wenden. Langfristig betrachtet soll diese Intervention, hinsichtlich potentieller Ausbildungsabbrüche, präventiv wirken.