Stop & Go – Ein Jugendschutzparcours zum Mitmachen

„Sekt ist schon ab 16 Jahren erlaubt!“ – das weiß doch jeder, ODER?!

Mit Fragen zu Suchtmitteln und vielen weiteren Themen rund um den Jugendschutz haben sich zwei Klassen der Berufsschule I in Fürth beschäftigt.

Das Projekt richtete sich an individuell benachteiligte SchülerInnen aus dem Bereich „JoA – Jugendliche ohne Ausbildung“. In dieser Abteilung werden Jugendliche beschult, welche nach der Schule aus unterschiedlichen Gründen keine Anschlussmaßnahme, also keine Ausbildung/Arbeit gefunden haben oder aus einem Ausbildungsverhältnis gefallen sind und somit nun ihre Berufsschulpflicht ableisten müssen bis sie eine Alternative haben.

Innerhalb von 4 Unterrichtsstunden sind die SchülerInnen unter der Anleitung des Mitarbeiters für den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz sowie einer Kollegin aus dem Gesundheitsamt in Fürth durch den Parcours im Jugendhaus Otto geführt worden.

Der Parcours bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich spielerisch mit Schutz- und Freiräumen im Alltag auseinanderzusetzen. Durch die Vielseitigkeit an pädagogischen Methoden wurden Impulse zum Nachdenken sowie Raum für kritische Diskussionen gegeben. Ziel des Parcours „ist die Aufklärung sowie Information, aber auch Anregungen zur Alltags- und Problembewältigung“.

An vier verschiedenen Stationen beschäftigten sich die Schüler mit folgenden Schwerpunkten:

  • Jugendschutz
  • Medien
  • Sucht
  • Konsum

Den Jugendschutzparcours kann sich jede Schule oder Einrichtung der Jugendarbeit von Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. kostenlos ausleihen. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass ein Sozialpädagoge oder eine Lehrkraft für den Einsatz der Materialen geschult wurde.

Mehr Infos zum Parcours unter: http://www.jugendschutz-parcours.de/der-parcours/